Bäume verbinden Himmel und Erde –

verbinden Diesseits und Jenseits

Buche Wald Bäume Heiler

Wenn wir Bäume lediglich als eine Art Sauerstoff-Fabrik und Holz-Lieferanten betrachten, oder als schönes oder hässliches Gebilde in einem Vorgarten oder Wald, so entgeht uns das Bedeutsamste, nämlich dass Bäume beseelte Lebewesen sind.

Früher war ein Baum für mich mehr oder weniger einfach ein Ding. Ich hatte schon unterschieden in mickriger Baum oder prächtiger Baum, aber das war es auch schon, ich habe damals das Wesen von Bäumen noch nicht erfassen können.

Natürlich ist auch heute noch für mich ein Baum ein Baum. Aber meine Wahrnehmung von Bäumen hat sich inzwischen deutlich verändert.

Heute weiß ich, dass Bäume große Heiler sind.

Und ich weiß auch, dass Heiler wie große Bäume sind.

Bäume wie Heiler dienen dem Leben und verströmen sich in Schönheit und Liebe.

Für zahlreiche Lebewesen sind Bäume ein wahrer Segen. Sie absorbieren Kohlendioxid und andere Umweltgifte, produzieren Sauerstoff, filtern die Luft, spenden Schatten, lindern Hitze, bieten Schutz, beschenken uns mit ihren Früchten … und sogar mit ihrem Holz.

Bäume sind gut geerdet. Sie können sehr sehr alt werden – 1000 Jahre und älter. Und obschon sie fest mit Mutter Erde verwurzelt sind, ragen ihre Äste hoch in den Himmel hinauf.

Bei Bäumen und in Wäldern können wir uns ganz besonders leicht mit dem Göttlichen verbinden – bzw. uns unserer Ungetrenntheit vom Göttlichen bewusst werden. Dies hat mit einer ganz besonderen Qualität von Bäumen zu tun.

Zur Verdeutlichung möchte ich zwei Geschichten erzählen.

Die Geschichte von der alten Linde

Vor einer Weile hörte ich von den sogenannten Ley Lines, mysteriösen, nicht-sichtbaren Kraftlinien, die die Erde wie Meridiane umspannen, Länder und Landschaften durchziehen und auf denen sich, so heißt es, häufig besonders gesunde Pflanzen, Kraftorte und Kirchen finden lassen. Der Jakobsweg etwa soll sich auf einer solchen Ley Line befinden. Und an dem mystischen Kraftort Stonehenge in Südengland sollen zahlreiche Ley Lines aufeinander treffen, bzw. sogar von dort ausgehen.

Als ich vor einer Weile einen Wochenendausflug nach Holland plante, hatte ich den Impuls, vorab im Internet einmal nachzusehen, ob es auf Zeeland, also in der Gegend, in die ich fuhr, vielleicht eine solche Ley Line gibt. Und tatsächlich wurde das alte Dünen-Schloß bei Domburg als Ort auf einer solchen Ley Line genannt.

Also habe ich diesem Schloss einen Besuch abgestattet. Anfangs war ich recht enttäuscht als ich feststellte, dass von einem alten Schloss so gut wie gar nichts mehr erhalten war und dass stattdessen ein Neubau im Baustil des alten Schlosses eine moderne Jugendherberge beinhaltete. Als ich nach Anzeichen für eine Ley Line Ausschau hielt, entdeckte ich einen sehr alten Baum inmitten des Vorplatzes, der innen bereits an einigen Stellen hohl war und durch zahlreiche Eisenstangen gestützt wurde. Auf einem kleinen Schildchen konnte ich lesen, dass dieser Baum der älteste Baum von Zeeland ist und – wenn ich mich richtig erinnere – der zweitälteste Baum der Niederlande. Sein Alter wurde mit etwa 750 bis 1000 Jahre angegeben! Ich habe mich an diesen Baum gelehnt und ihn auch mit den Händen berührt und – gefühlt. Und was ich spürte, war eine unglaubliche Liebe. Eine ganz feine und wunderschöne, fröhliche und leichte, sich verströmende Liebesenergie. Ich fühlte mich unglaublich reich beschenkt und gesegnet.

Bei diesem alten Baum in Holland handelt es sich um eine Linde.

Wieder zurück in Deutschland habe ich einer befreundeten Schamanin von meinem Erlebnis berichtet. Sie sagte mir, dass Linden traditionell ein Baum der Liebe und des Friedens sind. Ihr Blatt hat die Form eines Herzens. In zahlreichen Ländern gibt es auf den zentralen Plätzen der Dörfer Linden, unter denen seit Jahrhunderten gefeiert und z.B. auch geheiratet wird. Die Linde ist in der nordischen Mythologie der Baum der Göttin Freyja, der Göttin der Liebe und des Glücks sowie der Fruchtbarkeit und der Schönheit.

Die Geschichte vom Wald und von der alten Buche

Gelegentlich treffe ich eine junge Frau, die unter einer manisch-depressiven Erkrankung leidet. Wenn ich meine Bekannte in ihrer depressiven Phase treffe, so empfinde ich ihr Energiefeld manchmal als dermaßen schmerzvoll, dass es mir selbst weh tut, wenn ich dicht neben ihr gehe.

Eines Tages hatten wir uns zu einem Waldspaziergang miteinander verabredet. Als wir gemeinsam in Richtung Wald gingen, bemerkte ich, dass ihr Energiefeld an diesem Tag ganz besonders schwer, unangenehm und schmerzhaft war (ich fühle das in/mit meinem eigenen Feld).

Zu meinem großen Erstaunen veränderte sich ihr Energiefeld jedoch schlagartig, sobald wir den Waldrand erreichten. Und als wir nebeneinander durch den Wald gingen, reduzierte sich das Bedrückende ihres Feldes deutlich. Das erstaunte mich sehr, ich hatte etwas derartiges noch nie beobachtet. Allein den Wald zu betreten und sich in ihm aufzuhalten, verändert unser Energiesystem offensichtlich ganz beträchtlich. An diesem Tag führte ich sie zu zwei besonders großen, majestätisch gewachsenen Buchen, die mir seit einigen Jahren bekannt sind und die ich manchmal aufsuche, berühre und erspüre.

Ich empfahl ihr, es mir gleichzutun und doch einmal einen dieser Bäume zu umarmen. Sie antwortete mir, sie würde nicht an so etwas glauben. Ich entgegnete ihr daraufhin, „du musst doch nicht an irgendetwas bestimmtes glauben, um einen Baum umarmen zu können“. Wir beide umarmten jeder einen Baum. Ich schloss meine Augen für einige Minuten und fühlte mich von Herzen mit der Buche verbunden, die ich umarmte. Und ich fand es sehr schön, meine Bekannte mit ihrer Buche an meiner Seite zu wissen. Nach einer Weile löste sie sich aus der Umarmung mit der Buche und sagte, wie schön sie es fand, die Kraft und Stärke des Baumes zu spüren und bei ihm Halt zu finden. Und sie sagte, „ich habe zum ersten Mal seit langer Zeit zu Gott gesprochen“. Auf dem Heimweg bemerkte ich, dass ihr Energiefeld sich vollständig verwandelt hatte. Ich konnte nichts Schweres, Düsteres oder Schmerzhaftes mehr wahrnehmen.

Die Buche gilt auch als „die weise Großmutter des Waldes“. Sie ist ein „ Mitfühlender Tröster und weiser Ratgeber. Ein idealer Baum zum Trösten in Krisen. Sie beruhigt, stärkt und schenkt emotionale Energie. Und nimmt dem Menschen krank machende Energien ab.“ Quelle: Elmar Woelm, Baummythologie

Rechtlicher Hinweis

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Christoph Taterka als sogenannter Geistheiler tätig ist und keine Heilkunde im gesetzlichen Sinn ausübt. Er stellt keine Diagnosen und behandelt auch keine Erkrankungen als solche. Er gibt keinerlei Heilversprechen ab. Geistiges Heilen dient der Aktivierung der uns innewohnenden Selbstheilungskräfte und ersetzt nicht die Arbeit von Ärzten und Heilpraktikern. Energetische Heilarbeit wirkt als Impuls zur Selbsthilfe und ergänzt im günstigsten Fall eine medizinische Behandlung, sofern eine solche indiziert ist. Ein respektvolles Miteinander von Schulmedizin und alternativen Heilmethoden – wie auch dem geistigen Heilen – ist sehr wünschenswert.