Erst Bewusstheit macht unser Leben reich

Bewusstheit Achtsamkeit

Wenn wir achtsam sind und mit Bewusstheit durchs Leben gehen, können wir tief empfangen, freudig schenken, liebevoll miteinander kommunizieren und auch mit uns alleine glücklich sein.

Ist ein Mensch, der auf einem Stuhl sitzt, der 2.000 Euro gekostet hat, glücklicher als einer, der auf einem 200-Euro-Stuhl sitzt?

Stell Dir vor, Du hast Dich mit einem Freund in einem Restaurant zum Essen verabredet. Dein Freund hat Kummer und schüttet Dir sein Herz aus. Es ist eine längere Geschichte. Erst als Du den letzten Bissen zum Mund führst, merkst Du, wie lecker das Essen ist. Du bist müde und Dein Kopf dröhnt. Ohne dass Du es mitbekommen hast, hat das Lokal sich gefüllt und ist die Geräuschkulisse sehr laut geworden …

Erst Wochen später fällt Dir auf, dass eure Treffen immer nach einem ähnlichen Schema ablaufen – dass die Orte nicht dazu geeignet sind, aufmerksam und in Ruhe miteinander kommunizieren zu können – und dass Dein Freund sich eigentlich nur für sich selbst interessiert.

Da beschließt Du, zukünftig achtsamer zu sein.

Den Grad Deiner Bewusstheit kannst Du positiv beeinflussen. Durch zahlreiche Methoden, die Dir helfen, im Hier-und-Jetzt wirklich präsent zu sein. Zum Beispiel Yoga, Tai Chi … Karate.
Und natürlich durch die Praxis der Meditation.

Meditierst Du bereits? Falls ja, dann hast du schon die Erfahrung gemacht, dass unser Verstand uns im Grunde ganz schön tyrannisiert – sofern wir nicht entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.

Wenn wir beschließen, zu meditieren, uns ein ruhiges Plätzchen suchen, unsere Augen schließen und uns zum Beispiel vornehmen, 15 Minuten lang lediglich unseren Atem zu beobachten und ansonsten still zu sein, werden wir – zumindest als ungeübte Anfänger – mit Erstaunen feststellen, wie schwierig das ist.

Schnell verlieren wir uns dabei in Geschichten, die wir uns im Geiste erzählen, denken über etwas nach, das uns gerade beschäftigt, planen unseren späteren Einkauf, Menschen fallen uns ein – und immer wieder müssen wir uns selbst zur Beobachtung unseres Atems zurückholen. Manchmal bemerken wir sogar erst nach einigen Minuten, wie sehr wir uns ungewollt in unseren Geschichten verloren haben.

Den meisten Menschen ist überhaupt nicht bewusst, dass unser Verstand fast pausenlos vor sich hin denkt. Wir produzieren Meinungen zu diesem und jenem, entwickeln Pläne und Strategien für dies oder das, teilen ein in gefallen und nicht gefallen, grenzen uns ab, usw.

Was wir in der Praxis der Meditation erfahren, entspricht unserem Leben. Allerdings laufen unsere gedanklichen Aktivitäten dann in der Regel so vollständig unbewusst ab, dass wir sie – im Gegensatz zu der absichtsvollen Beobachtung in der Meditation – gar nicht erst mitbekommen.

Unser Denken – das wir gerne für etwas sehr Persönliches und Einzigartiges halten – rattert also so vor sich hin, während wir arbeiten, uns ausruhen, uns lieben, spazieren gehen … Und das, was wir denken, worüber wir nachdenken und wie wir denken, wird größtenteils durch Werte, Meinungen und Ansichten anderer bestimmt – durch Konditionierungen die wir uns in unserer Kindheit bereits zu eigen gemacht haben. In einer bestimmten Kultur, einem bestimmten Elternhaus, der Schule, dem Verein …

Natürlich sind Sozialisationsprozesse in jeder Gesellschaft erforderlich. Wünschenswert wäre es allerdings, wenn bereits Jugendlichen die Praxis der Meditation nahegebracht werden könnte. Denn es geht auch anders. Durch eine regelmäßige Praxis der Meditation, also durch beständiges Üben, können wir mehr und mehr still werden und einfach sein. Wir können unsere Gedanken bewusst beobachten und feststellen, dass wir nicht unsere Gedanken sind. Dann verlieren wir uns nicht länger in einer Art Scheinrealität und werden zunehmend bewusster.

Wir werden uns des Raumes bewusst, in dem die Phänomene des Denkens, des Atmens, des Kartoffelschälens usw. stattfinden. Wenn wir streiten, müssen wir nicht die Liebe verlassen, sondern können auch im Streit in unserem Herzen bleiben, im Stau auf der Autobahn können wir die gewonnene Zeit zum meditieren nutzen …

Mit größerer Achtsamkeit bekommen wir leichter mit, wenn wir einen anderen Menschen unterbrechen oder ihm Unrecht tun. Wir werden liebevoller und übernehmen mehr Verantwortung – für uns selbst und andere. Mit zunehmender Bewusstheit fällt es uns leichter, zu entscheiden, was uns gut tut und was nicht. Welche Musik wie auf uns wirkt. Welche Freunde uns guttun, welche Lebensmittel.

In erster Linie bestimmt Bewusstheit Deine Lebensqualität.

Rechtlicher Hinweis

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Christoph Taterka als sogenannter Geistheiler tätig ist und keine Heilkunde im gesetzlichen Sinn ausübt. Er stellt keine Diagnosen und behandelt auch keine Erkrankungen als solche. Er gibt keinerlei Heilversprechen ab. Geistiges Heilen dient der Aktivierung der uns innewohnenden Selbstheilungskräfte und ersetzt nicht die Arbeit von Ärzten und Heilpraktikern. Energetische Heilarbeit wirkt als Impuls zur Selbsthilfe und ergänzt im günstigsten Fall eine medizinische Behandlung, sofern eine solche indiziert ist. Ein respektvolles Miteinander von Schulmedizin und alternativen Heilmethoden – wie auch dem geistigen Heilen – ist sehr wünschenswert.