„Happiness ist the highest form of health“

Dalai Lama

Glücklich sein Happiness

Glücklich zu sein, das wünschen wir uns wohl alle. Wirklich? Möglicherweise teilst Du ja gar nicht diesen Wunsch.

Vielleicht bist du ja auch bereits glücklich?

Oder ist das Glück eher so, wie eine Welle – mal hoch, mal tief, mal da, mal nicht da? Ist das Glück lediglich etwas Zeitweiliges und Vergängliches wie das Wetter, oder ist es etwas Beständiges?

Was ist überhaupt Glück und was bedeutet es, glücklich zu sein? Manchmal bin ich glücklich, wenn ich hungrig nach Hause komme und das Essen wird gerade fertig – obschon ich noch nicht einmal damit gerechnet hatte, dass jemand aus der Familie kocht. Und manchmal macht es mich glücklich, wenn ein Wunsch in Erfüllung geht, wenn ich zum Beispiel unverhofft die Mittel habe, mir etwas Bestimmtes kaufen zu können. Auch einen schönen Film zu genießen, macht mich oft glücklich …

Das waren jetzt einige Beispiele für ein Erfahren von Glück, das von Bedingungen abhängig ist. Weil wir in unserem Leben bereits sehr häufig die Erfahrung gemacht haben, dass bestimmte Dinge, Umstände und Menschen uns beglücken, meinen wir fälschlicherweise, dass es eben diese Dinge und Umstände an sich sind, die uns glücklich machen – oder glücklich machen könnten.

Ein sonniger Tag etwa kann zwar erheblich zu unserem Glücklichsein beitragen, es gibt aber auch sonnige Tage, Wünsche, die in Erfüllung gehen, etc. und nichts dergleichen bei uns bewirken.

Viele Menschen meinen, dass Macht sie glücklich machen wird. Oder Erfolg – weltlicher Erfolg, Geld, Status, Ansehen, Prestige, ein Platz in den Geschichtsbüchern … oder körperliche Gesundheit und Attraktivität. Viele stellen die Gesundheit über alles andere. Oder gutes Aussehen. Oder kombinieren diese Faktoren. Etwa mit der Idee von dem reichen und gutaussehenden Partner, der sie glücklich machen wird. Aber Macht macht nicht glücklich – Macht macht (vorübergehend) mächtig. Und auch finanzieller Reichtum macht nicht glücklich, sondern lediglich finanziell reich, usw.

Asketen wird es in modernen westlichen Gesellschaften wohl nicht mehr viele geben. Die lebten einen Gegenentwurf zum Materialismus: Mehr vom weniger, Glück durch Verzicht. Konzentration auf das Wesentliche, auf geistige Werte. Diese Idee wurde auch gerne mit einem spirituellen Konzept verknüpft: Mönche und Nonnen, die ein Armutsgelübte abgelegt haben, um das Glück bei Gott zu finden.

Ich schätze, dass sehr viele Menschen im Grunde nicht nach Glück streben.

Resigniert haben und aufhörten, nach dem Glück zu suchen oder es möglicherweise überhaupt noch nicht einmal für sich in Betracht gezogen haben, Glücklichsein zu können.

Diese Menschen wollen vielleicht etwas ganz anderes für sich. In Ruhe gelassen werden, zum Beispiel. Oder sie ziehen es tatsächlich vor, Schmerz zu erfahren, wenn Schmerz für sie etwas Bekanntes ist. Menschen, die verletzt wurden, haben die Suche nach dem Glück oftmals längst aufgegeben oder haben sie vielleicht auch niemals überhaupt erst angetreten, haben sich mit dem Leiden identifiziert, innerlich eingepanzert oder verstecken oder suchen sich in Süchten aller Art.

Gibt es das also überhaupt, das Glück? Ein anderes und dauerhafteres, als das bereits beschriebene relative Glück, welches von so zahlreichen Faktoren wie Zeit, Geld, Gesundheit, Status … und Wetter abhängig ist?

Dieses eine Glück, das nicht von der Erfüllung von Bedingungen abhängig ist, ist glücklich sein an sich, ist unsere spirituelle Heimat, ist unser zu Hause, ist unsere Natur.

Glücklichsein an sich, gehört einer ganz anderen Dimension an, als das relative Glück, dass sich beim Verzehr einer leckeren Pizza einstellt. Und es verlässt dich auch nicht, wenn die Pizza einmal nicht so gut schmeckt.

Diese andere, nicht-relative Art des Glücks erhoffen manche sich im Himmel. Es ist auch gewissermaßen ein himmlisches Glück, uns – bereits zu Lebzeiten – in unserem natürlichen Sein erfahren zu können, in unserer sogenannten Buddha-Natur, unserem So-Sein, unserem Heilsein. Aber du musst nicht erst körperlich sterben, um diesen inneren Himmel erfahren zu können – dann wäre es ja wieder nur ein bedingtes Glück 😉

Der Dalai Lama meint das unbedingte, unabhängige Glück, wenn er sagt:

„Happiness ist the highest form of health“

(Glück ist die höchste Form der Gesundheit).

Wir alle sind Kinder Gottes, sind im Grunde Liebe, sind zutiefst aus Liebes-Stoff gemachte göttliche bewusste Wesen.

Von Pierre Teilhard de Chardin, dem französischen Theologen und Naturwissenschaftler, ist uns das Zitat überliefert:

„Wir sind keine Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern wir sind spirituelle Wesen, die erfahren, Mensch zu sein“.

In einer Welt, in der dem Materiellen eine so überaus große Bedeutung beigemessen wird, verlieren wir schnell den Sinn für das Wesentliche, für das wirklich Bedeutsame des Lebens, für die Feier des Lebens und für unsere eigene Schönheit.

Seit Tausenden von Jahren ist es bereits ein offenes Geheimnis, dass das Glück an sich zutiefst unsere wahre Natur ist, dass es zwei Arten des Glücks gibt, das relative und das absolute. In allen Kulturen und Religionen sind Menschen dahintergekommen, was unsere wahre Natur ist. Viele wissen es. Die meisten wissen es nicht.

Wenn Du wirklich glücklich sein möchtest (und Du Dir noch nicht dessen gewahr bist, ein durch und durch beglücktes Wesen zu sein), dann empfehle ich Dir, dieses Glück in Dir selbst zu suchen, statt im Außen. Es nicht bei Partnern zu suchen, in Jobs, Reisen etc. und nicht in Ersatzbefriedigungen. Du wirst es entdecken können, das Glück an sich, wirst dieses Glück in Dir finden. Und wenn du es gefunden hast, wird es Dich nicht mehr verlassen. Denn wie könnte Dich etwas verlassen, dass Du selbst zutiefst bist.

Glücklichsein bedeutet, in Liebe zu sein, ein Liebender zu sein. Bedeutet, sich mit dem Heilsein zu synchronieren, bedeutet wirklich und wahrhaftig Heil zu sein.

Dann bist Du Glück, Liebe und Frieden – ein strahlender Stern.

Rechtlicher Hinweis

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Christoph Taterka als sogenannter Geistheiler tätig ist und keine Heilkunde im gesetzlichen Sinn ausübt. Er stellt keine Diagnosen und behandelt auch keine Erkrankungen als solche. Er gibt keinerlei Heilversprechen ab. Geistiges Heilen dient der Aktivierung der uns innewohnenden Selbstheilungskräfte und ersetzt nicht die Arbeit von Ärzten und Heilpraktikern. Energetische Heilarbeit wirkt als Impuls zur Selbsthilfe und ergänzt im günstigsten Fall eine medizinische Behandlung, sofern eine solche indiziert ist. Ein respektvolles Miteinander von Schulmedizin und alternativen Heilmethoden – wie auch dem geistigen Heilen – ist sehr wünschenswert.