Ein Heiler geht aus dem Bewerten heraus,

denn er schaut mit dem Herzen und nicht mit dem Verstand

Heiler Baum

Wenn ich in Gesprächen über Heilung schon einmal den Begriff „Heiler“ benutze, so stoße ich oftmals auf Unverständnis.

Was soll das schon sein, ein Heiler? 

In unserem Kulturkreis kennen wir Ärzte und Psychologen, Physio- und Psychotherapeuten, Apotheker und Heilpraktiker … – also Menschen mit genormten Ausbildungswegen, überschaubaren Fachgebieten und zertifizierten Abschlüssen.

Was also, bitteschön, soll ein Heiler sein?
Ein Mensch, der über besondere magische Fähigkeiten verfügt?
Oder ein Scharlatan, der so tut, als ob?

Ich möchte daher hier einmal erläutern, was ich unter einer Heilerin / einem Heiler verstehe. Vorab werde ich kurz meine Sichtweise darüber schildern, was ich unter HEILUNG verstehe (an anderer Stelle auf dieser Homepage habe ich einen längeren Text über Heilung verfasst).

ÜBER HEILUNG

Heilung ist ein ganzheitliches Phänomen.
Heilung bezieht sich keineswegs lediglich auf den Körper – oder den Geist und bedeutet viel mehr als lediglich das Verschwinden oder Verschieben eines unangenehmen Symptoms.

Heilung betrifft stets Körper, Seele und Geist.

Heilung ist das Synchronisieren mit dem Heil sein selbst – ist die Verbindung, das Einssein mit dem Göttlichen.

Heilung beginnt häufig mit einer Suche.
Mit einem unbestimmten Gefühl etwa, dass das Leben viel größer ist, als unsere Eltern und Lehrer annehmen, dass etwas fundamental nicht stimmt, mit unserer Gesellschaft, unseren Werten, mit der Art, wie wir miteinander umgehen … .
Und es erfolgt von Seiten des Suchers häufig eine Phase der Orientierungslosigkeit, ein Verlassen der ausgetretenen Pfade und Institutionen, die keine befriedigenden Antworten geben konnten, sowie eine Abkehr von üblichen Karrierewegen.

Viele Sucher landen zunächst einmal in einer großen Krise.

Ein Heiler ist ein Mensch, der sich die entscheidenden Fragen gestellt und Antworten darauf gefunden hat. Er kann diese Antworten vielleicht nicht in Worte fassen, aber er lebt diese Antworten durch sein SEIN. Er betrachtet das Leben als kostbares Geschenk und als Herausforderung, zu wachsen.

Das ist keine von anderen übernommene Lebenseinstellung, sondern Selbsterfahrung.

Ein/e Heiler/in ist ein/e Liebende/r, denn sie/er ist sich bewusst, Tochter oder Sohn des Göttlichen zu sein. Sie/er liebt ihre/seinen SchöpferIn, sich selbst und das beseelte Leben.

Auf seinem Weg hat der Heiler Hilfe in Anspruch genommen und er ist dankbar für die Unterstützung, die ihm gewährt worden ist. Das waren Eltern und Großeltern, Lehrer aller Art, Tiere und Pflanzen, Freunde und Feinde, Gurus, Lichtwesen, die göttliche Mutter … und Spirit, der große Geist, der in allem wohnt.

Ein Heiler kennt sein Herz –

er erfährt die spirituelle Dimension des Herzens.

Daher kennt er das Potential aller Herzen. Er weiß aber auch, dass das Herz für viele Menschen noch nicht viel mehr ist, als eine Pumpe.

Seine ungetrennte Anbindung an das Göttliche erlebt der Heiler als warme strömende Liebe in seiner Brust und als ein vom zwanghaften Denken befreites Bewusstsein.
Dies ist wahrer Reichtum.

Ein Heiler empfindet sich als verbunden – verbunden mit der Liebe Gottes in seinem Herzen, der Natur, dem Himmel, den zahllosen Geschöpfen, Planeten, Lichtwesen …

Ein Heiler sieht tief, hört tief und fühlt tief. Er vertraut seiner Intuition und feinstofflichen Wahrnehmung.

Ein Heiler weiß, dass er als Sohn/Tochter des Göttlichen ein zutiefst geschätztes und geliebtes Kind ist.

Ein Heiler übt nicht unbedingt einen Heilberuf aus. Vielleicht ist er Hausfrau, Lehrer, Musiker, Koch oder Handwerker. Er kann aber auch ein Arzt oder Psychologe … sein.

Ein Heiler weiß um seine Gaben und seine Talente.
Er stellt sein Wirken in den Dienst des großen Ganzen.
Der Heiler dient Spirit. Er dient dem Wachstum einzelner Menschen, des Kollektivs, des Planeten …

Ein Heiler liebt und würdigt die Gesellschaft von anderen und auch das Alleinsein. Auch unter vielen Menschen kann der Heiler glücklich allein sein. Ein Heiler muss sich anderen gegenüber nicht ständig erhöhen oder herabsetzen.

Ein Heiler liebt die Stille. Er liebt das SEIN.
Ein Heiler hat selbst Heilung erfahren. Er weiß, dass er selbst zutiefst heil ist.

Ein Heiler heilt vor allem durch sein Sein, weniger durch tun.
Er mag sich gewisser Techniken bedienen, zum Beispiel andere massieren, zu Menschen sprechen, singen oder trommeln … – stets ist es der Herz-Kontakt mit Spirit, der Heilung ermöglicht.

Weil er sich selbst ein Licht ist, kann der Heiler auch andere nach Hause führen.

Ein Heiler ist ein Wegweiser. Er ist anderen dabei behilflich, sich zu heilen, Bewusstheit zu entwickeln und sich selbst und andere wirklich zu lieben.

Rechtlicher Hinweis

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Christoph Taterka als sogenannter Geistheiler tätig ist und keine Heilkunde im gesetzlichen Sinn ausübt. Er stellt keine Diagnosen und behandelt auch keine Erkrankungen als solche. Er gibt keinerlei Heilversprechen ab. Geistiges Heilen dient der Aktivierung der uns innewohnenden Selbstheilungskräfte und ersetzt nicht die Arbeit von Ärzten und Heilpraktikern. Energetische Heilarbeit wirkt als Impuls zur Selbsthilfe und ergänzt im günstigsten Fall eine medizinische Behandlung, sofern eine solche indiziert ist. Ein respektvolles Miteinander von Schulmedizin und alternativen Heilmethoden – wie auch dem geistigen Heilen – ist sehr wünschenswert.